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Multitouch und Transparenz Effekte
Im nächsten Jahr will Nokia sein Betriebssystem Symbian auf eine neue Stufe bringen. Der Nokia-Vizechef Kai Oistämö gab auf dem jährlich stattfindenden Investorentreffen (Capital Markets Day) einen kleinen Ausblick auf die nächste Symbian Generation. Laut Oistämö sei nicht das Betriebssystem das Problem, sondern die Oberfläche. Die Benutzeroberfläche will man im nächsten Jahr in zwei Etappen komplett überarbeiten. Noch vor Mitte 2010 soll die erste Version laut Oistämö fertig sein.
Symbian Verbesserungen im Detail
Der Nokia-Vizechef enthüllte in einem Vortrag weitere Details. So will sich das Unternehmen verstärkt auf Touchscreen Handys mit kapazitivem Bildschirm konzentrieren. Symbian soll dann Multitouch (Steuerung mit zwei Fingern gleichzeitig) becherschen. Außerdem soll die Oberfläche entschlackt werden, damit Anwendungen nur mit wenigen Berührungen und ohne nervige Umwege über Zwischenmenüs erreicht werden. So soll man zum Beispiel die eigenen Lieblingslieder mit nur zwei statt acht Fingertipps erreichen können. Dazu will Nokia sein Betriebssystem noch extrem beschleunigen, damit die Oberfläche dreimal so schnell reagiert, wie auf aktuellen Geräten. Zu dem soll noch der Browser um einiges verbessert werden. Insgesamt will Nokia 350 Hinweise und Ideen der Symbian-Nutzer aufgreifen und in der neuen Version mit berücksichtigen.
Samsung hat eine Premium-Version seines Multimedia Smartphones i8910 HD in den Handel gebracht. Jetzt gibt es das Handy nicht nur in düsterem Schwarz, sondern auch im Luxury Brown und in Champagne Gold. Der Glanzpunkt ist der Rahmen, welcher aus echtem 24-Karat-Gold besteht und das riesige 3,7-Zoll-Display einfasst. Sogar die drei darunter liegenden Tasten sind goldbeschichtet.
Der Lieferumfang wurde ebenfalls überarbeitet: Eine Schutzhülle aus echtem Leder, eine Mini-Docking-Station und ein TV-Kabel, mit welchem man das Samsung i8910 HD an einen Fernseher oder Beamer anschließen kann. Ab Anfang Dezember soll das Handy unter anderem in Singapur, dem mittleren Osten und in Deutschland herauskommen. Preise hat der Hersteller noch nicht genannt.
Samsung i8910 HD
Das Samsung i8910 HD hat den weltweit größten AMOLED-Touchscreen unter den Handys. Dank dieser Technologie hat das Display eine extrem hohe Schärfe und lebensechte Farben, bei einem gleichzeitig verringerten Energieverbrauch. Das Display ist ganze 3,7-Zoll groß und hat eine Auflösung von 360×640 Pixel. Zudem besitzt das Smartphone eine 8 Megapixel Kamera, WLAN, GPS und HSDPA. Der 1500 mAh Akku sorgt für eine gute Laufzeit.
Der französische Technikblog MobiFrance.com hat Fotos eines neuen Smartphones HTC veröffentlicht. Laut der Website wird das Handy als HTC Touch.B oder auch Rome bezeichnet. Das Aussehen und dir Form des auf den Live-Bildern gezeigten Geräts ähnelt dem Windows-Mobile-Handy HTC Touch 2. Allerdings fehlt dem neuen Handy die Windows-Taste, welche für das Microsoft Betriebssystem typisch ist. Auf die Rückseite ist Touch.B in Android-Grün geschrieben.
Die Technischen Details des neuen Geräts wurden noch nicht veröffentlicht. Allerdings kann man auf den Bildern einen 3,5-Millimeter-Anschluss für Standartkopfhörer und eine Kamera ohne Blitz erkennen. Das Betriebssystem Android, welche wahrscheinlich auf dem HTC Touch.B eingesetzt wird, ist wohl der größte Unterschied zum Zwillinge Touch 2. Wenn die Ausstattung dem Touch 2 ähnelt, erwartet uns wohl ein Android-Smartphone für den Einsteigerbereich. Das Touch 2 hat einen 2,8 Zoll großen Touchscreen mit einer QVGA-Auflösung. Dennoch sollte die Datenübertragung mit GPS und WLAN sowie HSDPA Standart sein.
HTC HD2 mit und ohne Vertrag
Nach langem warten ist es endlich soweit: Das HTC HD2 ist im Handel erhältlich. Wer sofort mit dem neuen Handy loslegen will, muss derzeit einen hohen Aufpreis bezahlen. Bei Amazon wird das Highend-Smartphone für stolze 659,99 Euro angeboten. Der Hersteller gibt eine unverbindliche Preisempfehlung von 619 Euro an. T-Mobile bietet das Touchscreen Handy für nur 599,95 Euro ohne Vertrag an. Laut dem Netzbetreiber kann das Handy sofort geliefert werden. Mit Vertrag zahlen sie je nach gewähltem Tarif zwischen 139,95 Euro und 379,95 Euro.
Noch günstiger
Amazon bietet das HTC HD2 derzeit für 588 Euro an. Im T-Online-Shop kann man das Gerät sogar für nur 565,50 Euro erwerben. Die Lieferung erfolgt hier wie bei Amazon versandkostenfrei. Allerdings kann man das Telefon bei beiden Anbietern derzeit nur vorbestellen.
Technisch brillant
Das HD2 hat eine technische Ausstattung der extra Klasse. Das nur 11 Millimeter flache Smartphone wird mit einem kapazitiven Touchscreen mit einer Diagonale von 4,3 Zoll bedient. Im innern sorgt ein Chipsatz mit einem 1 Gigahertz schnellen Prozessor für die nötige Power für das Betriebssystem Windows Mobile 6.5 und die wunderschön animierte Benutzeroberfläche Sense.
Zudem verfügt das HTC HD2 über HSDPA und HSUPA, WLAN und einen GPS-Empfänger. Fotos können mit einer 5 Megapixel Kamera mit Autofokus und LED-Blitz gemacht werden. Dank des 3,5-Millimeter-Anschluss für Kopfhörer kann man seine Musik geniesen.
Das Palm Pre gehört neben dem iPhone 3G zu den wenigen Highend-Smartphones, welche zwar eine Kamera haben, aber keine Videos aufnehmen können. Zwar ist die Hardware dazu in der Lage, beim Palm Pre wurde allerdings nicht die nötige Software in das Betriebssystem integriert und das auch nicht mit dem neuesten Update 1.3.1. Deshalb haben ein paar schlaue Entwickler sich dazu entschlossen, eine eigene Aufnahmesoftware zu programmieren. Die Software heißt Precorder und eine erste Alpha-Version wurde jetzt veröffentlicht.
Precorder Qualität
Das Programm Prerecorder nimmt die Videos derzeit nur mit einer Auflösung von 320×480 Pixel auf, dafür aber mit 30 Bildern pro Sekunde, was ein flüssiges Video ermöglicht. Das Programm unterstützt die Audioformate MP3, AAC und AMR-NB sowie die Videocodecs H.263 und H.264/AVC und MPEG-4. Die aufgenommenen Videos können im mp4- oder im 3gp- Format gespeichert werden und können mit dem Mediaplayer des Palm Pre abgespielt werden. Man kann sogar mit einer Option die LED-Leuchte einschalten. In einem Video zeigen die Entwickler die Aufnahmequalitäten.
Kleine Fehler
Da es noch um eine Alphaversion handelt, hat das Programm noch einige Fehler. Ein großer Mangel ist z.B. eine fehlende Videovorschau. Auch zeigt das Display nicht an, was gerade aufgenommen wird. Wer aber trotzdem mit dem Palm Pre Filme aufnehmen möchte, der kann sich den Precorder und die dazugehörige Installationsanleitung im WebOS-Wiki der Entwickler finden.
Wer gerne und viel mit ICQ chattet kann jetzt mit dem neuen Handy von Vodafone sowohl zu Hause als auch unterwegs nach belieben Instant Messages empfangen und versenden. Das LG KS360 gibt es zusammen mit dem ICQ-Tarif “CallYa 5/15 Chat und Mail” für 99,90 Euro zu kaufen. Der Vertrag ist monatlich kündbar und kostet pro Monat 4,95 Euro. Zum Grundpreis gibt es eine Messaging-Flatrate und die Nutzung eines E-Mail-Kontos.
Prepaid ICQ
Nur 5 Cent pro Minute kostet ein Anruf in das Vodafone Netz. In alle anderen deutschen Netze kostet eine Minute 15 Cent. Dabei wird im Minutentakt abgerechnet. Allerdings wird für eine SMS ganze 19 Cent gefordert. Da es sich bei dem CallYa-Tarif um ein Prepaid-Service handelt, werden bei zuwenig Guthaben die Chat und Mailoption solange Abgeschalten, bis neues das Guthaben wieder aufgeladen ist. Danach wird der Basispreis automatisch abgebucht und die Option wird wieder freigeschalten.
LG KS360 als Musikplayer
Das LG KS360 ist ein relativ einfach ausgestattetes Handy mit einer seitlich ausziehbaren Volltastatur. Das Farben sind im trendigen Schwarz-Rot gehalten. Der 2,4 Zoll Bildschirm mit einer QVGA Auflösung bietet allerdings nur wenig Platz für Nachrichten. Fotos und Videos können nur mit einer 2-Megapixel-Kamera gemacht werden. Die Datenübertragung ist auf EDGE-Geschwindigkeit begrenzt.
Doch dafür ist das Handy ein guter Musikplayer. Der Telefonspeicher kann mit einer microSD-Karte auf bis zu 4 Gigabyte aufgestockt werden. Das LG KS360 spielt die Dateiformate MP3 und AAC ab. Mit dem Bluetooth-Profil A2D können drahtlose Stereokopfhörer angeschlossen werden. Warum der Akku allerdings nur eine Kapazität von 800 mAh hat kann man nicht verstehen. Zwar gibt LG eine Laufzeit von 18 Tagen, was aber absolut unrealistisch ist.
Das neue Gerät von Sony Ericsson hat wohl erst zu nehmende Software-Probleme. Nach dem sich eine unüblich hohe Zahl von Kunden beschwerte und einen Umtausch des Sony Ericsson Satio vordere haben die großen britischen Kaufketten Phones4U und Carphone Warehouse das neue Smartphone aus ihrem Angebot genommen. Laut der britischen Tageszeitung The Time führen Software-Fehler zum Abschalten des Handys, wenn man diverse Anwendungen benutzen möchte. Dieses Problem kann wohl nicht durch einen Software-Patch noch durch ein Update behoben werden. Zwar will Sony Ericsson den Fehler bis Weihnachten reparieren, bis dahin tauschen allerdings Phones4U und Carphone Warehouse die beschädigten Geräte gegen ein neues aus, anstatt sie zu reparieren. Dagegen haben die britischen Netzbetreiber Orange, Vodafone und T-Mobile behalten das neue Top Gerät Saito von Sony Ericsson weiterhin im Angebot und dies wird wohl auch so bleiben.
Ab 2010 Einheitsladegerät für alle Handys?
Eins ist auf alle Fälle sicher: Das Universal-Ladegerät für Handys kommt. Damit sind natürlich auch alle Handys mit Touchscreen gemeint. Die in Genf sitzende UNO-Behörde ITU (International Telecommunikation Union) hat einen weltweiten Standard für einen Netzstecker verabschiedet, mit dem man in Zukunft jedes Handy unabhängig vom Hersteller aufladen kann. Über einen microUSB-Anschluss wird das neue Ladegerät mit dem Mobiltelefon verbunden. Zwar ist dieser neue Standart für die Hersteller nicht verpflichtend, aber die meisten werden es in ihren Geräten einbauen. So sagte der Sprecher von Sony Ericsson, Aldo Liguori, ,der BBC, dass der Konzern das Universal-Ladegerät im ersten Halbjahr 2010 einführen wird.
Die führenden Mobiltelefonhersteller hatten sich bereits im Sommer 2009 zu einem Eu-weiten einheitlichen Standart für da Laden von Handys verpflichtet. Apple, Nokia, Motorola, NEC, Qualcomm, Research in Motion, Sony Ericsson, Texas Instruments und Samsung unterzeichneten die Selbstverpflichtung. Auch damals wurde von den Firmen der microUSB-Stecker als Universalschnittstelle bevorzugt. Das Handy kann mit diesem Stecker nicht nur aufgeladen werden, sonder auch am PC angeschlossen werden und so können Daten ausgetauscht werden. Das heißt, dass in Zukunft die Handys endlich mit nur einem Kabel ausgeliefert werden. Einigen moderne Handys mit Touchscreen verwenden schon den microUSB Anschluss, darunter Geräte von Nokia.
Der neue Standart soll sogar die Umwelt schützen. Das glaubt jedenfalls der Branchenverband GSMA. So soll laut GSMA mit neue Standart für die Ladegeräte der Energieverbrauch im Standby-Betrieb um die Hälfte sinken. Zu dem soll pro Jahr ein Müllberg von 51.000 Tonnen verhindert werden und die Treibhausgasemission um 13,6 Millionen Tonnen pro Jahr gesenkt werden. Bleibt also zuhoffen das alle neuen Handys mit Touchscreen diesen Standart unterstützen.
3D-Berührungen bei Touchscreens von Nokia patentiert
Nokia hat vor die Bedienung der Handys mit Touchscreen in eine neue Dimension zu bringen. Die gängigen Displays reagieren auf kurze oder lange Berührungen sowie auf Gesten. Einige reagieren sogar auf Eingaben mit mehreren Fingern gleichzeitig. Der Konzern will mit der neuen Technik in Zukunft auch mit der Stärke des Fingerdrucks die Handys mit Touchscreen steuerbar machen. Nokia stellt in einem Patentantrag, den das US-amerikanische Patentamt jetzt veröffentlichte, dar, wie diese Technik funktionieren soll.
Bei den Displays wird wie schon bei jetzigen Geräten die kapazitive Technologie angewendet, das heißt sie reagieren auf eine Spannungsänderung, welche durch das Berühren des Displays mit dem Finger hervorgerufen wird. Allerdings befinden sich unter der kapazitiven Schicht berührungsempfindliche Sensoren. Mit Hilfe dieser Steuerung könnte man also mit leichten Berührungen die normale Bedienung durchführen und mit einem starken Druck zusätzliche Kontextmenüs aufrufen. So könne man beispielsweise wie bei Windows einen Rechtsklick simulieren. Mit den zusätzlichen Informationen der kapazitiven Schicht könnte man sogar die Richtung des Drucks ermitteln lassen. Allerdings ist es sehr schwer vorauszusagen, ob sich diese Technik auch durchsetzten wird. Sollte die 3D-Touch-Erkennung tatsächlich jemals für Handys mit Touchscreen serienreif werden, wird es noch ein paar Jahre dauern.
BlackBerry mit ähnlicher Technik
Das Grundgerüst der Technologie erinnert ein bisschen an die SurePress-Technik des Herstellers Research In Motion (RIM), welcher unter anderem das Blackberrys Storm vertreibt. Diese Handys mit Touchscreen haben ein bewegliches Display, bei dem mit einer leichten Berührung durch das Menü gescrollt werden kann oder ein Objekt markiert werden kann. Mit einer stärkern Berührung wird eine Aktion ausgelöst, wie z.B. die Eingabe von Texten oder das Starten von Programmen.
Allerdings bekam die SurePress Funktion viele Kritiken, da die damit ausgestatteten Handys mit Touchscreen Blackberry Sorm sich nur sehr langsam bedienen lassen. Das liegt vor allem am sehr großen Tastenhub des Displays. Vor allem beim Schreiben von längen Texten wie bei E-Mails oder SMS stört das bewegliche Touchscreen Display enorm. Beim Nachfolger Storm 2 hat der Hersteller RIM zwar an dieser Technik festgehalten, diese aber merklich verbessert. Das kapazitive Display des Handys mit Touchscreen ist nicht mehr mechanischer gelagert, sonder soll nur noch einen Tastenhub non wenigen Zehntelmillimeter haben.
Der Hersteller gibt zwar weiterhin den Verkaufsstart mit „Ende Oktober“ an, aber die Webseite coolsmartphone.com behauptet, dass neue Touchscreen Handy wird ab 19. Oktober in Großbritannien von o2 verkauft.
Da sich allerdings diese Gerüchte in der Praxis selten bewahrheiten, sollte man diese Aussage kritisch betrachten. Vor zwei Wochen wurde der Verkaufsstart des Handys mit Touchscreen noch für den 12. Oktober angegeben. Sollte diese Aussage aber zutreffen, wird die wohl nicht nur für o2 Großbritannien gelten. Für das HD2 gibt es keine Exklusivität, das heißt, es wir in Deutschland von allen Netzbetreibern angeboten. Es wird also sehr wahrscheinlich zeitgleich verkauft.
HTC HD2
Das Smartphone wird ein Highend Gerät: Das verblüffend dünne Gehäuse (121x67x11 Millimeter) bietet Platz für einen 4,3 Zoll Touchscreen und darunter ein Qualcom MSM-8250-Prozessor mit einem Gigahertz. Als Software wird Windows Mobile 6.5 genutzt. Außerdem ist natürlich HSDPA eingebaut, mit welchem eine Download-Rate von bis zu 7,2 Megabit pro Sekunde möglich ist und eine Upload-Rate von 2 Megabit. Die 5 Megapixel Kamera kommt mit einem Dual-LED-Blitz. Eine Interessante Funktion, ist die Möglichkeit, das Handy per USB mit einer Tastatur zu nutzen. Die Touchscreen Handys werden immer mehr zum Laptop-Ersatz.
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