Sony Ericsson Satio

Design

Das Design des Sony Ericsson Satio ist ein Mix aus gebürstetem Aluminium, Chrom und Plastik. Die Rückseite des neuen Highend-Handys von Sony Ericsson besteht aus einem hochwertigen Kunststoff im Metallic-Look. Auch die Seiten sind in diesem Design verarbeitet. Dafür ist die Schutzhülle für die Kameralinse aus gebürstetem Aluminium. Die Knöpfe wurden verchromt. Allerdings ist das 126 Gramm schwere Sony Ericsson Satio ganze 13,3 Millimeter dick. Im Bereich der Kamera sogar 17,6 Millimeter dick. Die Verarbeitung ist dafür sehr gut gelungen. Der Speicherkarten-Slot ist von einem Kunststoff-Deckel geschützt vor Schmutz und Staub. Wir fragen uns allerdings, warum der Fastport-Anschluss ohne einen Deckel auskommen muss. Dafür können jetzt mircoSD-Karten in das Sony Ericsson Satio eingelegt werden und nicht wie früher teure M2-Sticks.


Sony Ericsson Satio

Sony Ericsson Satio



Display

Das Display des Sony Ericsson Satio ist 3,5 Zoll groß, kann 16 Millionen Farben darstellen und hat eine Auflösung von 360×640 Pixel. Die Darstellung ist sehr schön und scharf. Der Touchscreen nutzt die resistive Technologie und reagiert trotzdem sehr sensibel auf Berührungen. Außerdem kann so ein Stylus für präzises berühren benutzt werden. Eine einblendbahre Volltastatur im Querformat dient zum eintippen der Texte. Mit dieser lassen
sich Texte Dank der großen Tasten sehr schnell tippen. Im Hochformat dagegen lassen sie die Tasten nur noch mit einem Stylus bedienen.

Multimedia

Um z.B. eine SMS zu schreiben, wird eine Volltastatur eingeblendet. Diese Tastatur kenn man schon vom Nokia 5800 XpressMusic, da auch Sony Ericsson das S60-Betriebssytem für Handys mit Touchscreen beim Sony Ericsson Satio nutzt. Ein Highlight des Handys ist die 12 Megapixel Kamera. Außerdem ist ein Xenon-Blitz sowie ein LED-Blitz und ein Autofokus vorhanden. Bisher hat nur noch das Samsung Pixon12 eine solche Kamera. Diverse Hilfsmittel wie Gesichtserkennung oder der Automatikmodus lassen sich nicht weiter einstellen. Da das Satio ein Handy mit GPS ist, können Fotos mit Geodaten versehen werden. Damit können Sie auch später noch den Entstehungsort der Bilder ansehen. Die Bildqualität ist sehr gut und scharf. In dieser Kategorie macht das Touchscreen Handy so ziemlich alles richtig.

Den internen Speicher von gerade ein mal 70 MB des Handys mit Touchscreen lässt sich mit der beiliegenden microSD-Speicherkarte auf 8 GByte aufrüsten. Musik können Sie über den Windows Media Player anhören. Der Player an sich ist in Ordnung, allerdings ist der Sound erstaunlich schlecht. Wie von Sony Ericsson gewöhnt, ist kein 3,5-Millimeter-Anschluss verbaut und so muss man sich teure Original-Headsets kaufen. Und letztere sind einfach nur schlecht. Der Sound wird quasi ohne Bass wiedergegeben und das auch noch sehr leise. Außerdem gibt keinen Equalizer. Zum Glück kann man notfalls au fein Bluetooth-Kopfhörer ausweichen. Um das UKW-Radio zu benutzen, braucht man allerdings ein Headset mit Kabel, da dies als Antenne benutzt wird.

Browser und Telefonfunktion

Sony verwendet bei diesem Touch Phone den vom N97 bekannten S60-Browser. Dieser ist allerdings im Vergleich zu Opera oder Safari eher veraltet. Internetseiten werden vergleichsweise langsam aufgebaut und das Scrolling ist auch eher schlecht gelungen. Dafür funktioniert die Darstellung gut und sogar Flash wird angezeigt.

Die Gesprächsqualität vom Sony Ericsson Satio ist sehr gut. Das Sony Ericsson Saito klingt aber im Lautsprechermodus eher kratzig. Der Empfang ist dafür auch sehr gut und bei einem Verbindungsverlust wird schnell wieder eingewählt. Der Akku ist allerdings viel zu klein für das Touchscreen Handy: Nur 1000 mAh reicht der Akku im Standby gerade mal etwas mehr als einen Tag. Bei intensiver Nutzung hält er nicht mal einen Tag.

Fazit vom Sony Ericsson Satio:

Das Handy mit Touchscreen erfüllt nicht alle Erwartungen. Dafür ist die Kamera super und das Design sowie die Verarbeitung vom Sony Ericsson Satio gut gelungen. Dafür ist Symbian S60 für die Bedienung nicht geeignet. Auch der Browser ist viel zu veraltet. Auch der Akku ist einfach zu klein und eine Zumutung. Sogar beim Musikplayer versagt das Touch Phone. Der Preis liegt bei ca. 500 Euro, für den Preis bekommt man schon bessere Touchscreen Handys.

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